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Nach Facebook, Twitter und Co. zieht jetzt auch Google die Reißleine.

Ab dem 01.06.18 verstossen Werbung für Kryptocoins, Kryptohandel, Kryptoboersen, etc gegen die Geschäftsbedingungen von Google. So langsam wird die Luft im Kryptomarkt dünner. Auch Modelle bei denen der Kryptocoin nur ein Teil des Kerngeschäfts ist, werden wohl vom Werbeverbot betroffen sein. Network und MLM Dienste mit Kryptoanbindung verlieren einen wichtige Werbeplattform, wie zum Beispiel der Platincoin. Dies geschieht laut Google zum Schutz der Nutzer vor den doch sehr spekulativen Geschäften und wurde schon lange von den Behörden gefordert, welche seit geraumer Zeit Druck auf Facebook, Google und Co. ausgeübt  haben. Die fehlende Regulierung und die daraus resultierende Möglichkeit zur Manipulation der Krypto-Märkte, können für ahnungslose Verbraucher schnell zur Falle werden. Die ständig steigende Zahl neuer Kryptowährunge, die wie Pilze aus dem Boden schiessen und das schnelle Geld machen wollen, haben mit Sicherheit zu dieser drastischen Massnahme beigetragen. Es kommt aber wohl viel Arbeit auf Google zu, um die Werbung dafür ganzlich zu unterbinden. Schlaue Networker werden sicherlich versuchen dieses Verbot zu umgehen. Immerhin konnte auch Facebook bis dato die Werbung für Krypto und Co nicht gänzlich ausmerzen.

Dies kommt zu einer Zeit, an dem der Kryptomarkt und allen voran der Bitcoin, sowieso schon am schwächeln ist. Mit über 90% Anteil am Werbemarkt ist das Google Verbot ein Signal, welches sich sicher auch an den Börsen nicht positiv bemerkbar machen wird. Trotz fehlender Regulierung durch die Regierungen der Länder, ist dies eine harte Schlappe für den Kryptohandel und alle Beteiligten. Ob sich der Bitcoin bei aktuell ca. 7049 Euro halten kann oder aber ob die Fahrt wieder in den  Keller geht, werden die nächsten 14 Tage zeigen.